Biomechanik

Das Abenteuer beginnt

 ist ein System, dass für moderne KFO-Praxen und deren Teams entwickelt wurde. Ein Konzept, dass den Behandlern von heute den Nachfolger der Edgewise-Technik in die Hand legt – Wedgewise. Durch die einzigartige Geometrie des TRIAMOND™ Brackets und das Zusammenspiel von Slot, Bogen und dem auf der Vektor-Technologie basierenden Clip wird nicht nur die Behandlung selbst vereinfacht, es werden zudem Grenzen überwunden, die mit älteren Techniken verbunden sind und letztlich deren Effizienz im Wege stehen. Diese problemlos delegierbare Apparatur wird Ihre klinische Erfahrung revolutionieren – dies alles geschieht dank einer äußerst einfachen, intuitiven Anwendung, die während des Behandlungsverlaufs deutlich weniger Bögen und Tools erfordert (2). 

Willkommen zur

Revolution!

Das TRIAMOND™-Protokoll – verdoppelt Ihren Praxisdurchlauf und gewährleistet zuverlässige klinische Ergebnisse

Die TRIAMOND™ & Wedgewise Biomechanik – einfach, sicher & planbar

Das TRIAMOND™ System nutzt die revolutionäre Wedgewise-Technik, ein Konzept, dass auf einem einfachen Bogenmechanismus mit einzigartiger Geometrie basiert. Das effektive Zusammenspiel von TRIAMOND™ Bracketslot, Wedgewise-Bogen und den Kraftvektor-steigernden Eigenschaften des außergewöhnlichen selbstligierenden Clips unterstützt die kieferorthopädische Zahnbewegung.


Die innovativen Komponenten des TRIAMOND™ Systems sorgen dafür, dass die initiierten Zahnbewegungen, im Gegensatz zu herkömmlichen Brackets mit rechteckigem Slot, erleichtert werden und in kürzerer Behandlungszeit vonstattengehen. Denn, weder überlagern sie die Nebenwirkungen, die mit der älteren Methode einhergehen, noch erfordern sie deren höheren Kraftaufwand. So haben klinische Untersuchungen gezeigt, dass mit TRIAMOND™ eine Verkürzung der Gesamtbehandlungsdauer von i.d.R. 40-60 % im Vergleich zu bisherigen rechteckigen Slotdesigns konventioneller wie selbstligierender Brackets erzielt werden kann.

Außerdem sind bei jedem Kontrolltermin weniger Anpassungen erforderlich, und das bei Nutzung eines deutlich verkleinerten Instrumentariums. Mit Blick auf den Zeitplan einer festsitzenden Behandlung, können wir eine Steigerung der Praxiseffizienz um 30 % feststellen. Für eine moderne KFO-Praxis und deren Team erscheinen die Eigenschaften des TRIAMOND™ Systems nahezu maßgeschneidert. Denn sie ermöglichen, dass eine schnell zu erlernende und einfach zu bedienende festsitzende Apparatur noch intuitiver gehandhabt werden kann, um vorhersagbare und klinisch exzellente Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Willkommen zu

Revolution!

  • Ändern Sie die Geometrie und Sie beeinflussen die Geschwindigkeit!

    Das einzigartige Slotdesign des TRIAMOND™ Brackets und dessen selbstligierender Clipmechanismus sorgen dafür, dass eine optimale Passung des Bogens innerhalb des Slots in allen Dimensionen gewährleistet und während des Behandlungsverlaufs aufrechterhalten wird. Dadurch wird jegliches „Spiel“ zwischen Bogen und Bracketslot, wie es für Edgewise typisch ist, eliminiert.


    Es werden Momentpaare (und keine Kräftepaare) erzeugt – und zwar ohne, dass es zu einem unerwünschten Binding des Bogens kommt, wie es bei rechteckigen Slots und unterdimensionierten Bögen der Fall ist (z. B. bei Edgewise). 


  • Wackeln & Kippen werden beseitigt und die Behandlungsdauer verkürzt

    Bei Systemen mit rechteckigem Bracketslot hingegen, führen die Unterschiede in den Dimensionen von Behandlungsbogen und Slot zu Klemmeffekten des Bogens an den Slotkanten und somit zu einer Potenzierung der aufgebrachten Kraft (Kräftepaar).  


    Dies kann über die Klemmeffekte hinaus zu Einkerbungen am Bogen führen, wobei beide Effekte die Friktion im Bracket-Bogen-Komplex erhöhen und somit auch die erforderliche Kraft zur Überwindung dieses Reibungswiderstands.


  • Weniger Reibung beim Finishing beschleunigt die kieferorthopädische Zahnbewegung

    Durch Beseitigung der üblicherweise mit dem Bogen-Slot-Spiel verbundenen Nebeneffekte, erzeugen TRIAMOND™ Brackets deutlich weniger Friktion, selbst bei Einsatz größer dimensionierter Finishing-Bögen. 


    Die nebenstehende Grafik zeigt einen Vergleich der Friktionskräfte, wie sie durch das Bewegen eines geraden 0.195" x 0.25"er Bogens durch ein Segment aus fünf hintereinander angeordneten Brackets drei verschiedener Bracket-Bogen-Komplexe mit rechteckigem Slot erzeugt werden, im Vergleich zur Bewegung eines Wedgewise-Bogens durch eine analoge Konfiguration mit TRIAMOND™ Brackets. Beachten Sie die 2,5- bis 3,5-mal größere Reibung, die durch die rechteckigen Slotvarianten verursacht wird.


  • Wie gängige rechteckige Slotdesigns die Gesamtbehandlungszeit verlängern

    Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale von Wedgewise liegen in den biomechanischen Reaktionen begründet, wie sie durch Einsatz der TRIAMOND™ Apparatur hervorgerufen werden. Exemplarisch sei hierfür der Vergleich des biomechanischen Verhaltens bei Korrektur engstehender unterer Schneidezähne aufgeführt, insbesondere des dabei am meisten nach lingual/okklusal verlagerten Zahns. Wenn eine Edgewise-Apparatur – unabhängig von der Ligationsmethode – zur Korrektur dieser Malokklusion verwendet wird, wirken auf den erwähnten Zahn labial und apikal gerichtete Kräfte ein.  

    Dies führt zu einer labialen Bewegung der Zahnkrone aufgrund einer horizontalen, in dieser Richtung wirkenden Kraft, sowie aufgrund der vertikalen Kraft, welche nach apikal und hin zum Widerstandszentrum gerichtet ist. Es wird ein Moment erzeugt, der den Zahn nach labial rotieren lässt. Diese Kräfte bewirken zudem eine linguale Bewegung der Wurzelspitze. Zusammengefasst, wird durch die bessere Verteilung, der am Zahn wirkenden Kräfte, eine optimale Ausrichtung der Zahnkrone bewirkt, ohne dass dabei ein unkontrolliertes Kippen dieser verursacht wird.   


    Das nebenstehende Kraftdiagramm veranschaulicht die Kräfte, die auf einen Bogen einwirken, wenn dieser konventionell mittels Gummi-/Stahlligatur (a) oder mittels selbstligierenden Clips (b) in einem Edgewise-Bracket einligiert ist. 


  • Wie das Wedgewise-Slotdesign die Gesamtbehandlungszeit deutlich verkürzt

    Vergleicht man diese dargestellten Kräfte mit denen, wie sie unter gleichen Bedingungen bei Einsatz der Wedgewise / TRIAMOND™ Apparatur generiert werden, treten deutlich unterscheidende, vorteilhaftere Kraftvektoren zu Tage. 


    Erstens erzeugen die abgewinkelten Slotwände, welche den Behandlungsbogen jederzeit in vollem Kontakt halten, divergierende Kräfte mit ihren entsprechend entgegengesetzten Momenten.  


    Zweitens bewirkt das einzigartige Design des selbstligierenden, jedoch nicht starr verriegelnden Clips, dass dieser wie ein Hebel dritter Klasse agiert und den vom Bogen verursachten und auf ihn einwirkenden Kräften entgegenwirkt. 


    Es wird ein Moment in entgegengesetzter Richtung zu den durch den Bogen hervorgerufenen labialen/intrusiven Kräften erzeugt, in dessen Folge das Kippen nun kontrolliert und somit eliminiert werden kann. 


    In Anbetracht der fehlenden Klemmeffekte des Bogens, der sich deutlich unterscheidenden Kräfte aufgrund der einzigartigen Clip- und Slotgeometrie, sowie durch die Eliminierung des unkontrollierten Kippens, ist mit einer signifikanten Verkürzung der Gesamtbehandlungszeit zu rechnen. Warum? Weil TRIAMOND™ nicht nur ein weiteres selbstligierendes Brackets, sondern ein ganz besonderes Bracketsystem ist. 



Es werden nur 2 Bogensets benötigt und somit Ihre Kosten reduziert

Die innovative Geometrie des TRIAMOND™ Bracketslots gepaart mit den herausragenden Eigenschaften des selbstligierenden Clipmechanismus machen Wedgewise zu einem einzigartigen Behandlungskonzept mit zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten. Während die Edgewise-Technik auf drei wesentlichen Schritten basiert (Nivellieren und Ausrichten, Arbeitsphase sowie Finishing), besteht Wedgewise nur aus zwei Schritten, da Arbeits- und Finishingphase parallel ablaufen. Während bei Edgewise drei bis sechs oder gar sieben Bogensets benötigt werden, kommt Wedgewise mit nur zwei Bogenpaaren aus.




Einfaches Bonding ohne Kompensationen und integrierte Überrotation

  • Beibehaltung von Behandlungs-präferenzen

    Zuerst wird die bevorzugte Vorgehensweise bei der Diagnose und Behandlungsplanung festgelegt. Wedgewise gibt hierbei keine bestimmte Art von Behandlungspräferenz vor.

  • Bracketplatzierung ohne Kompensationen

    Als zweiter Schritt erfolgt die Platzierung der Brackets – und zwar ohne, dass etwaig auftretende Nebeneffekte, wie wir sie von der Edgewise-Technik her kennen, vorab kompensiert werden müssen (z. B. zur Verhinderung des Öffnens/Schließens von Bissen, eines Kollapses auf der Extraktionsseite, etc.).


    Nivellierung und Ausrichtung erfolgen mit einem 0.016"er Nickel-Titan-Rundbogen. Sollte der kalibrierte selbstligierende Clipmechanismus dabei nicht vollständig geschlossen werden können, kann dieser vorübergehend auch nur an einer Ecke geschlossen werden. Das vollständige Schließen kann dann beim nächsten Kontrolltermin erfolgen. Alternativ ist auch ein 0.014"er NiTi-Rundbogen einsetzbar.


  • Integrierte Überration

    Dieses klinische Bild zeigt, wie der 0.016"er NiTi-Rundbogen nach dem Kleben der TRIAMOND™ Brackets initial einligiert wurde. Durch die ausgeprägte Rotation des rechten zweiten oberen Prämolaren konnte kein vollständiges Einligieren des Bogens erfolgen, weshalb der Bogen zunächst nur mit der distalen Ecke des Clips eingebracht wurde. Das vollständige Einligieren des Behandlungsbogens im Bracketslot konnte dann beim nächsten Termin realisiert werden. 

  • Klinische Zeitersparnis, da vom ersten Tag an Gummizüge verwendet werden können

    Eine weitere Abweichung von den herkömmlichen, rechtwinkligen Slots besteht darin, dass der Wedgewise-Mechanismus dazu führt, dass die durch die inter- und intramaxillären Gummizüge generierten Kräfte bereits zu Behandlungsbeginn appliziert werden können. Elastische Ketten und Klasse II- oder III-Gummizüge sind so bereits mit dem ersten Behandlungsbogen einsetzbar. Rechtwinklige Slotdesigns mit einer Größe von .018" bzw. .022" hingegen erfordern höhere Kraftniveaus, wodurch die Möglichkeit einer frühzeitigen Nutzung von Gummizügen ausgeschlossen ist. Durch ihre zusätzlich wirkenden Kräfte können diese hier nicht vor Erreichen der Arbeitsphase eingesetzt werden.     


    Bei Wedgewise jedoch können schon zu einem sehr frühen Behandlungszeitpunkt leichtere, zusätzliche Kräfte appliziert werden. So kann bei Nutzung eines 0.014" bzw. 0.016"er NiTi-Bogens ein Gummizug-Kraftniveau von 2 bzw. 4 oz. als angemessen betrachtet werden. Je nach Stärke der verwendeten Produkte, erfordert die gleichzeitige Nutzung von Elastikketten und intermaxillären Gummizügen nicht selten, dass die Kette nur um die inzisalen Flügel des jeweiligen Brackets herum fixiert wird, wo auch die intermaxillären Gummizüge eingehängt werden. 


    Das nebenstehende klinische Bild zeigt die Behandlung eines Patienten während der Arbeits-/Finishingphase. Im oberen Zahnbogen wird hierbei ein Lückenschluss mit Einsatz einer Elastikkette durchgeführt, die den Clip des Eckzahnbrackets umgeht, um so das Einhängen eines Klasse II-Gummizugs an diesem Zahn zu erleichtern.  


    Unter diesen Bedingungen sollte man davon ausgehen können, dass ein Eckzahn mit einer halben Pb Distalbiss innerhalb von ein bis zwei Terminen in eine Klasse I-Relation überführt werden kann, sofern der Patient aktiv mitarbeitet und die Gummizüge regelmäßig einhängt


  • Einfache, zuverlässige Selbstligation für einen reibungslosen Praxisworkflow

    Der Clip lässt sich am besten mithilfe des mitgelieferten Instruments öffnen und schließen. Dieses verfügt über eine Spitze, welche genau in die entsprechende Aussparung auf der Mitte des Clips passt. Dort rastet sie ein, sobald der Instrumentengriff horizontal zur Okklusionsebene ausgerichtet ist (entweder von mesial oder distal). Um den Clip zu öffnen oder zu schließen, ist es ausreichend, den Griff des Instruments bei minimalem Kraftaufwand leicht zwischen Daumen und Zeigefinger zu drehen. Der Clip wurde so konzipiert, dass er seine Funktionalität uneingeschränkt beibehält und somit ein stets zuverlässiger klinischer Einsatz gewährleistet werden kann. Tests haben gezeigt, dass der Clips selbst unter eingeschränkten mundhygienischen Bedingungen (z. B. bei Zahnsteinbildung, etc.) nicht versagt oder schwerer zu handhaben ist.  


    Da die TRIAMOND™ Apparatur die Werte der Bracketprescription vollumfänglich umsetzt, wird empfohlen, die Zahnpositionen zu überprüfen, sobald der Bogen bzw. die Bögen während des Ausrichtens passiv geworden ist/sind. Bei Bedarf sollten einzelne Brackets neu positioniert werden. Um diese Phase der Behandlung abzuschließen, sollte(n) der/die Ausrichtungsbogen erneut aktiviert werden. 


    Bei Wedgewise werden dadurch jegliche Anpassungen des Bogens/der Bögen vermieden oder erheblich reduziert, wie sie andernfalls sowohl in der Arbeits- als auch Finishingphase einer Edgewise-Behandlung erforderlich wären. 


  • Weiter mit der Patientenplanung – sechswöchige Kontrolltermine

    Es wird empfohlen, dass die Patienten aller sechs Wochen zur Kontrolle einbestellt werden. Diese Termine sollten entweder den Austausch oder die Versorgung mit elastischen Produkten, die Neupositionierung von Brackets oder den Übergang von der ersten zur zweiten und finalen Behandlungsphase (Arbeits-/Finishingphase) durch einen entsprechenden Bogenwechsel umfassen. Nach den NiTi-Rundbögen kommen dann die quadratischen 0.016"er Wedgewise-Bögen aus Edelstahl zum Einsatz.  


    Dieser Stahlbogen kann mithilfe der Wedgewise-Zange, deren Backen/Spitze dem Slot des TRIAMOND™ Brackets nachempfunden sind, gebogen bzw. angepasst werden. Der Bogen wird dabei sicher gehalten, ohne gequetscht zu werden, sodass er sich weder verdrehen noch verrutschen kann, wie es bei der Anpassung von Edgewise-Bögen oft der Fall ist. 


    Im Gegensatz zu Edgewise, wo das Bogen-Slot-Spiel ein Übermaß an Bogenanpassungen erforderlich macht, ist dies bei Wedgewise nicht notwendig. Hier müssen lediglich ganz normale Detailbiegungen vorgenommen werden. 




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